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"Es war heute ein richtig schwerer Tag"

Samstag, Sep 16, 2017 in Pro Cycling, 131 x angesehen

Tino Thömel wird 5. und die Gesamtwertung bleibt unverändert - Holler weiter vor Kangangi.


Für die Jungs von BIKE AID war die fünfte Etappe der Tour of Poyang Lake ein hartes Stück Arbeit. Denn es ging gleich um zwe Ziele, die realisiert werden sollten. Zum einen, auf der welligen Etappe über 116 Kilometer das Feld möglichst zusammenhalten, um dann einen Sprint für Tino Thömel zu ermöglichen, aber vor allem auch die Führung in der Gesamtwertung verteidigen.

Und wie das immer ist, hat das Team des Gesamtführenden die "Pflicht" das Feld von vorne anzuführen und etwaige Ausreißergruppen zu kontrollieren oder zurückzuholen. Das bedeutet für die Jungs dann sehr harte Arbeit, denn wenn man den ganzen Tag "im Wind" verbringt und auf alle Attacken reagieren muss, dann kostet dies die sprichwörtlichen "Körner". Dennoch gelang es den Jungs vom Team BIKE AID sehr gut und so konnte man das Feld weitgehend so kontrollieren, dass es zum Sprint kommen sollte.

Jedoch setzten sich 2 Kilometer vor dem Ziel nochmal 3 Mann vom Feld ab und erreichten mit 4 Sekunden Vorsprung das Ziel und so blieb Tino Thömel trotz starkem Sprint "nur" der fünfte Platz. Dennoch konnte das Ziel, die Situation in der Gesamtwertung zu verteidigen erfüllt werden. "Es war heute ein sehr schwerer Tag, doch die Jungs haben sehr gut gearbeitet und wir sind geschlossen als Team aufgetreten. Ich hatte nie Angst, dass die Gesamtwertung heute in Gefahr gerät", sagte Nikodemus Holler nach dem Zieleinlauf.

"Schade, dass wir durch die viele Arbeit heute Matthias und Patrick im Finale nicht mehr dabei hatten und so die 3 Mann doch noch wegkamen. Ansonsten wäre heute wieder das Podium drin gewesen, aber so ist Radsport eben", so Tino Thömel, der im feldsprint Platz zwei belegte, aber durch die 3 Ausreißer insgesamt 5. wurde.

In der Gesamtwertung trägt Nikodemus Holler weiter das Führungstrikot, gefolgt von Teamkollege Suleiman Kangangi aus Kenia. Der erst 18-jährige Salim Kipkemboi belegt weiter Platz 5.