Dass der Radsport in Großbritannien diesen Stellenwert erreicht hat, kommt nicht von ungefähr. Mit Bradley Wiggins, Chris Froome und Geraint Thomas stellte das Land innerhalb weniger Jahre drei Tour-de-France-Sieger. Dazu kamen die Olympischen Spiele 2012 in London und der Grand Départ der Tour de France 2014 in Yorkshire.
Man stelle sich vor, was in Deutschland los wäre, hätte es in vergleichbarer Zeit drei deutsche Tour-de-France-Sieger gegeben.
Erste Teilnahme an der Tour of Britain
In dieser Saison wurde es Wirklichkeit. BIKE AID erhielt erstmals eine Einladung zur Tour of Britain.
Das Rennen gehört zur UCI ProSeries und damit zur höchsten Rennkategorie, bei der ein Kontinentalteam starten kann, direkt unterhalb der Tour de France. Zahlreiche Weltklassemannschaften, internationale TV-Übertragungen und fünf Tage Radsport auf höchstem Niveau.
In den britischen Kleinstädten waren die Bürgersteige voller Zuschauer. Menschen standen vor ihren Häusern, Kinder warteten an den Absperrungen und rund um Start und Ziel war die Begeisterung riesig. Von wegen kühle Briten.
Und dann die Landschaften auf der Bergetappe Richtung Schottland. Kleine Straßen, grüne Hügel und diese typisch britische Kulisse. Bilder, die man sonst aus dem Fernsehen kennt und die wir diesmal selbst aus dem Rennen erlebt haben.
Ein brutales Rennen
Sportlich war die Tour of Britain extrem hart. UAE, INEOS, Decathlon, NSN und Soudal Quick-Step lieferten sich einen heftigen Kampf um Etappen- und Gesamtsieg.
Für unsere Fahrer war es nicht einfach, sich in diesem Feld zu behaupten. Sie haben alles gegeben, sich in Spitzengruppen gezeigt und BIKE AID bei unserer ersten Teilnahme offensiv präsentiert.
Gerne hätten wir auch einigen unserer afrikanischen Fahrer die Möglichkeit gegeben, diese Bühne zu nutzen. Seit dem Brexit ist das aber alles nicht so einfach realsiebar.
Erwartungen bestätigt
Unsere Erwartungen an dieses Rennen waren hoch. Nach fünf Tagen können wir sagen: Sie haben sich bestätigt.
Ein großes Rennen, euphorische Zuschauer, beeindruckende Landschaften und Weltklassesport. Für BIKE AID war es etwas Besonderes, diese Einladung zu bekommen und erstmals Teil der Tour of Britain zu sein.
Wir würden 2027 sehr gerne wiederkommen.
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Highlights erste Etappe