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Mountainbiken und Fotografieren (1)

Dienstag, Jul 5, 2016 in Community

Mountainbiken und Fotografieren können eine sinnvolle und bereichernde Symbiose eingehen. Mountainbiken kann auch heißen: Landschaft genießen,deren Besonderheiten erkennen, Kleinigkeiten und Details am Wegrand sehen. Und Fotografieren bedeutet eben: Sehen, bewusst wahrnehmen, was um einen herum ist. Wer gern rast und nur den Weg im Blick hat, braucht seine Kamera nicht mitzunehmen.

Hunderte von Webseiten kann man zum Thema Fotografieren lesen, sogar viele übers Fotobiken. Im Folgenden findet ihr eine ganz persönliche Darstellung bzw. Anleitung. Auf einigen Touren mit dem belgischen Fotografen Stéphane Van Wonterghem im Saarland und im Schwarzwald gab es viel zu lernen...

Ein großer Aktionsradius

Was der Reisende, der Wanderer macht, kann der Mountainbiker auch. Gegenüber diesen sich langsamer Bewegenden hat das einige Nachteile, aber auch viele Vorteile. Die Motive fliegen oft viel zu schnell an einem vorbei, als dass man sie bewusst wahrnimmt. Es verlangt etwas mehr Konzentration und Übung, trotzdem das Interessante zu sehen. Was beim Biken sowieso wichtig ist, nämlich vorausschauen, gilt ebenso fürs Fotografieren. Auf dem Bike kommt man schnell von einem Schauplatz zum nächsten,  Der untergehenden Sonne nachjagen, geht per Rad besser als zu Fuß. Der Aktionsradius ist einfach größer.
Wer Mountainbiken nicht nur unter dem sportlichen Aspekt sieht, findet dann auch die Zeit und Muße, anzuhalten und zu schauen, zu fotografieren. Ein effektives Training kann das natürlich nicht sein. Aber es ist sehr sinnvoll, trotzdem fit zu sein, denn mit einer Gruppe zu fahren und zu fotografieren bedeutet: entweder anhalten, fotografieren, nachfahren oder schnell vorfahren. Damit ist für diesen fotografierenden Biker der Stressfaktor ziemlich hoch.
Insgesamt muss man sagen, ist das Fotografieren beim Biken eine vielschichtige und nicht immer einfache Sache, besonders wenn der Fotograf mit einer Gruppe unterwegs ist

Hightech im Einsatz

Eine gute technische Ausrüstung allein macht natürlich noch kleine guten Fotos, aber trotzdem spielt sie eine wichtige Rolle.

Grundsätzlich gibt es Digitalkameras für jeden Geldbeutel und jeden Geschmack. Für Outdoor-Aktivitäten muss es keine Spiegelreflex oder Systemkamera sein, man würde ständig sehr viel Gewicht und Ausrüstung mitschleppen. Eine kleine, kompakte Digitalkamera leistet gute Dienste. Eine perfekte Wahl wäre eine kleine, wasser- und staubdichte Ausführung (Outdoor-Kamera) mit hoher Lichtstärke. Anfangsöffnung des Objektivs 1:2.0. Auch mit einem guten Smartphone lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen, wenn man mit dieser Art des Fotografieren umgehen kann. 

Unsere Canon IXUS-Kameras haben uns gute Dienste geleistet. Jetzt ist eine Nikon Coolpix P310 im Einsatz. Wichtig ist eine gute Lichtstärke (ab 2.0) und eine hohe Geschwindigkeit.
Leider machen die Kleinen oft große Probleme. Es sind Sensibelchen und eigentlich nicht für diesen Einsatz vorgesehen. Sand und Feuchtigkeit setzen ihnen arg zu und es kann sehr schnell vorbei sein mit dem digitalen Vergnügen. Eine robuste Outdoorkamera, die auch eine gute Bildqualität liefert, gibt es mittlerweile ab ca. 200 Euro. Es bieten sich aber einige andere Lösungen an. Zum einen kann man eine Geräteversicherung abschließen. Meist wird die Kamera dann bei Defekt repariert, sie ist aber lange unterwegs…
Der Aufbewahrungsort spielt eine Rolle. Die Trikottasche ist nämlich nicht immer die beste Wahl für eine normale Kamera. Eine Outdoorkamera macht hingegen alles mit was das Mountainbiken mit sich bringt und ist ein robuster Begleiter über viele Jahre. Schnell zum nächsten Objekt:

Das Grundsätzliche

Mountainbiken und Fotografieren können eine sinnvolle und bereichernde Symbiose eingehen. Was der Reisende, der Wanderer macht, kann der Mountainbiker auch. Gegenüber diesen sich langsamer Bewegenden hat das einige Nachteile, aber auch viele Vorteile.
Die Motive zischen oft viel zu schnell an einem vorbei, als dass man sie bewusst wahrnimmt. Es verlangt etwas mehr Konzentration und Übung, trotzdem das Interessante zu sehen. Was beim Biken sowieso wichtig ist, nämlich vorausschauen, gilt ebenso fürs Fotografieren. Auf dem Bike kommt man schnell von einem Schauplatz, von einer Location, zur nächsten. Der untergehenden Sonne nachjagen, geht per Rad besser als zu Fuß. Der Aktionsradius ist einfach größer.
Wer Mountainbiken nicht nur unter dem sportlichen Aspekt sieht, findet dann auch die Zeit und Muße, anzuhalten und zu schauen, zu fotografieren. Ein effektives Training kann das natürlich nicht sein. Aber es ist sehr sinnvoll, trotzdem fit zu sein, denn mit einer Gruppe zu fahren und zu fotografieren bedeutet: entweder anhalten, fotografieren, nachfahren oder schnell vorfahren. Damit ist für diesen fotografierenden Biker der Stressfaktor ziemlich hoch.
Insgesamt muss man sagen, ist Fotografieren beim Biken eine vielschichtige und nicht immer einfache Sache, besonders wenn der Fotograf mit einer Gruppe unterwegs ist…

Text: Norbert Martini, Fotos: Jörg Anschütz, Norbert Martini - Fortsetzung folgt 
Zu den Berichten und tausenden Fotos des Autors Norbert Martini geht es hier: http://www.nmbiking.de