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LIVE-BLOG: TransGermany, Stefan Koch, Team BIKE-AID, Etappe 1

Freitag, Jun 3, 2011 in Community

01.06.2011, Etappe 1 - Sonthofen - Pfronten, 68km, 2550Hm Gleich zu Beginn der Transgermany steht die Königsetappe an. Gut 2500Hm auf knapp 70 Kilometer, da hieß es beißen von Beginn an.

Aber nochmal ganz von vorne. Nach einer relativ guten Nacht ging es heute früh um halb sieben Uhr aus den Federn, schnell und ausgiebig frühstücken, packen und auf zum Start. Am ersten Tag gibt es ja noch keine richtige Routine, da läuft alles noch etwas unrund. Dennoch habe ich es geschafft rechtzeitig zur Öffnung der Startaufstellung vor Ort zu sein, alles Gepäck war deponiert, das Bike rennfertig und ich stand mit erhöhtem Puls im Starbereich. Immerhin ist es mir - bei Startaufstellung nach first-come-first-serve modus mich im vorderen Feld der 1200 Starter aufzustellen. Diese Ausgangsposition wollte ich mir auch sichern, denn die Aufstellung an den kommenden Tagen erfolgt dann nach der Zielzeit des Vortages.

Das Wetter war heute gluecklicherweise besser als angesagt, der grosse regen ist ausgeblieben, es gab lediglich leichten nieselregen auf den gipfelpassagen. Also habe ich das kleine regengewand gewaehlt, was sich als optimal erwiesen hat. Im uphill ertraeglich warm und im downhill war ich froh um den windschutz bei den maessigen temperaturen.

Direkt nach dem Start ging es dann zunächst mäßig ansteigend gut 700 Hm über die Strausbergalpe, anschließend wieder hinab nach Hindelang, wo ich bereits ungewollten bodenkontakt aufgenommen habe. Zum glueck ist ausser ein paar schuerfwunden nichts weiter passiert und ich konnte die etappe über den Höllatsberg zur ersten Verpflegung an der Dreiangelhütte fortsetzen. Dann wieder hinauf über die Schnitzlertal Alpe zur zweiten Verpflegung bei Km 48 bevor der letzte Anstieg zum Edelsberg sich uns vor dem Ziel in Pfronten in den Weg stellte. Fast die gesamte Strecke an diesem Tag bestand aus Asphalt und Schotterwegen, Trails oder Pfade gab es nur wenige - was bei einem solchgroßen Starterfeld aber auch verständlich ist.

Insgesamt bin ich recht zufrieden mit dem Verlauf des ersten Tages, ich bin mit einer Zeit von 3:49h als 54ter von gut 330 meiner AK ins Ziel gekommen.

Jetzt heißt es ordentlich erholen und noch mal richtig satt essen bei den tollen örtlichen Spezialitäten, die hier im Allgäu angeboten werden. Ich denke es gibt wohl Pizza :-)

 

Gute Nacht, Jim-Bob...;-)

 

best regards / viele Grüße 

Stefan Koch