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Kurze Unaufmerksamkeit beschert viel Arbeit in Irland

Montag, Mai 21, 2018 in Pro Cycling, 170 x angesehen

Gleich auf der ersten Etappe der Irland Rundfahrt (UCI 2.2) mussten die Jungs vom Team BIKE AID viel in Nachführarbeit investieren, um weiter im Rennen um die Gesamtwertung zu bleiben. 

"Auf der ersten Etappe kann man keine Rundfahrt gewinnen, aber sicher verlieren", lautet eine alte Rennfahrerweisheit. Auch gab es bisher bereits unzählige Beispiele im Radsport, die eben jene Aussage belegen. 

So ist es demnach immer wichtig, gerade auf der Auftaktetappe fokussiert und konzentriert zu Werke zu gehen, wenn man das Ziel hat, im Gesamklassement am Ende ein entscheidendes Wort mitreden zu wollen. Wenn dann - wie bei der gestrigen ersten Etappe der Irland Rundfahrt - auch noch Regen dazukommt, heißt es umso mehr: aufpassen! 

Das ist nicht immer so leicht, da gerade dann oft unübersichtliche Rennsituationen entstehen und in Irland sind pro Team auch nur fünf Fahrer am Start, was das Reagieren weiter erschwert. So kam es dann dazu, dass sich die Jungs vom BIKE AID Procycling Team nach einer verpassten Spitzengruppe - bestehend aus 10 Mann - gleich in voller Stärke in die Nachführarbeit einspannen mussten, um am Ende von Tag 1 nicht schon alle Ziele über Bord werfen zu müssen. 

1:45 betrug der Vorsprung zwischenzeitlich und außer BIKE AID war keine Mannschaft bereit Verantwortung zu übernehmen. So hieß es dann 5 gegen 10 an der Spitze. So kann man am Ende zufrieden sein, dass die Spitzengruppe "nur" mit 23 Sekunden Vorsprung ankam und so alle Chancen gewahrt bleiben. 

Fotos: Sean Rowe und BIKE AID