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Grüne Hölle, Leogang und King-of-Trail

Dienstag, Okt 4, 2016 in Community, 1255 x angesehen

Es gibt wieder Neues von unseren sieg- und sturzerprobten Enduristi. Luca berichtet euch von den Enduro-Races in Freisen und Leogang .... und er wurde "King-of-Trail" in Trassem.

Grüne Hölle 2h Mtb Race Freisen

Uns erwarteten sehr viele und abwechslungsreiche Trails auf einem Rundkurs von 5km und ca. 100hm. Da ich eigentlich Enduro Racer bin, waren über 2h Dauerbelastung für mich eine echte Herausforderung. Am Ende konnte ich auf den dritten Platz in der Männer Klasse fahren, was meine Erwartungen übertraf. Ein dickes Lob an die Veranstalter für diesen genialen Rundkurs!

Specialized Sram Enduro Series Leogang (Österreich):

Wir hatten ein anstrengendes Wochenende beim letzten Rennen der Specialized Sram Enduro Series in Leogang (AUT) gehabt. Das einzige Rennen der SSES, das im bergigen Ausland stattfindet. Das Training am Samstag bei 2 Grad auf dem Berg und Dauerregen ließ uns ordentlich frieren. Die Stages waren im Vergleich zu den anderen Rennen sehr lang. Auf Stage 1 mussten wir fast 8 Minuten auf  nassen Wurzeln mit wenig Gefälle treten. Stage 3 ging in Saalbach-Hinterglemm vom Gipfel den Buchwegtrail hinab bis nach Hinterglemm. 9 Minuten höchste Konzentration auf einem meist schmalen, wurzeligen und an vielen Stellen steilem Trail, inklusive kurzem Tragestück. Insgesamt hatten wir 5 Wertungsprüfungen zu meistern. Nach fast 7 Stunden kamen wir dann völlig durchgefroren wieder in Leogang an. 
Der Renntag war dann aber von oben trocken und wir konnten ein schönes, letztes SSES Rennen in dieser Saison beenden. Die Stages, mit Zeiten von 4-9 Minuten, waren mit Abstand die längsten und anstrengendsten der Serie.

Mit meinem 10ten Platz als 4. bester Deutscher, trotz eines platten Reifens auf Stage 4, der mich einiges an Zeit kostete bin ich super zufrieden. Dank der Top 10 Platzierung konnte ich zum Finale noch auf Platz 11 in der Gesamtwertung der Serie aufrücken.

King-of-Trail in Trassem

Seit drei Jahren konnte ich an diesem schönen lokalen Downhill Rennen nicht mehr teilnehmen. Dieses Jahr passte die Veranstaltung endlich wieder in meinen Kalender. Die Strecke mit vielen Sprüngen und Anliegerkurven ist unter Renntempo nicht zu unterschätzen. Ein noch so kleiner Fehler reicht, um auf der kurzen Strecke (1 Minute 10 Sekunden) zwischen Sieg und Niederlage zu entscheiden. Die meisten Sprünge gingen bei diesen schnellen Bedingungen viel zu weit und stumpf ins Flache. Mit einem guten Lauf konnte ich die Tagesbestzeit einfahren und das Rennen gewinnen. 

Diese Woche geht es zum letzten Rennen für diese Saison, nach Finale Ligure, zum letzten Stop der Enduro World Series.

euer Luca