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Boris Zerben und Markus Neukirch beim BIG Roc Marathon Houffalize

Samstag, Mai 18, 2019 in Community

Ein Tag im Matsch vebrachten die BIKE AID Mitglieder Boris Zerban und Markus Neukirch auf legendären Pfaden rund um das belgische Houffalize.

Houffalize, bekannt für eine der schwersten Strecken im Mountainbike Weltcup, hat sich mittlerweile zu einem Mekka der Mountainbiker in den belgischen Ardennen entwickelt.

Markus und Boris starteten beim UCI-MTB-Marathon, der im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung Roc d´Ardenne im belgischen Houffalize stattfand. Auf dem Programm für die beiden standen insgesamt 110 Kilometer und 3.100 Höhenmeter auf einer technisch anspruchsvollen und aufgrund der vielen kurzen und oft sehr steilen Anstiege sehr kräftezehrenden Strecke. Erschwerend hinzu kamen nasskalte Wetterbedingungen.

Um 7:30 Uhr fiel bei 1 Grad Celsius und einsetzendem Schneefall der Startschuss. Die Strategie war einfach: Am Anfang nur nicht überziehen, damit auch nach mehreren Rennstunden in der Kälte noch Reserven zur Verfügung stehen. Der erste Kilometer ging auf Asphalt recht gleichmäßig bergauf. Perfekt, um den Körper auf Temperatur zu bringen. Das war der angenehme Teil des Rennens.

Danach kamen Matsch und Schlamm und begleiteten unsere Rennfahrer bis ins Ziel. Bereits an den beiden Vortagen wurden Rennen im Rahmen der Veranstaltung auf einem Großteil der am Sonntag zu absolvierenden Strecke ausgetragen, so dass viele Abschnitte extrem aufgeweicht waren. Eine Rutschpartie par excellence! Bergab sehr tückisch und bergauf an steilen Stücken nur zu Fuß zu bewältigen. An eine hohe Renngeschwindigkeit war nicht zu denken. Schlammschlacht! Gut, dass wenigstens der Schneefall schnell wieder aufhörte und es von oben einigermaßen trocken blieb.  

Das sehr ähnliche Leistungsniveau unserer beiden Fahrer wurde zu einem strategischen Vorteil. So konnten Boris und Markus die gesamte Renndistanz gemeinsam bewältigen. „Das war nicht nur physische Teamarbeit, sondern auch mentale“, so der Kommentar der beiden. Gegenseitige Motivation hilft, um solche harte Renntage zu bewältigen. Am Ende kamen sie gemeinsam nach 6 Stunden und 23 Minuten ins Ziel und reihten sich mit Platz 57 und 58 im Mittelfeld der Ergebnisliste ein und ziehen ihre Helme nicht nur vor den vielen Profis, die bei diesen extremen Bedingungen gefahren sind, sondern vor allen Fahrern, die bis zum Ende durchgehalten haben.